{"id":413,"date":"2021-07-27T09:14:06","date_gmt":"2021-07-27T07:14:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/?p=413"},"modified":"2026-07-08T13:58:43","modified_gmt":"2026-07-08T13:58:43","slug":"tagesspiegel-macht-sich-sorgen-um-freiheit-der-holocaustforschung-im-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/2021\/07\/27\/tagesspiegel-macht-sich-sorgen-um-freiheit-der-holocaustforschung-im-polen\/","title":{"rendered":"&#8222;Tagesspiegel&#8220; macht sich Sorgen um Freiheit der Holocaustforschung im Polen"},"content":{"rendered":"<p>Der Tagesspiegel hat am 11.07.2021 ein Auszug aus einer \u201ewissenschaftlichen\u201c Publikation der zwei Historiker Jan Grabowski und Ingo Loose unter dem Titel \u201eDie polnische \u201ePolitik der W\u00fcrde\u201c und Ihre Folgen\u201c vorab ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Angeblich sei die Holocaustforschung in Polen gef\u00e4hrdet. Dar\u00fcber macht sich Der Tagesspiegel nat\u00fcrlich sorgen und hat am 11.07.2021 einer Seite der Auseinandersetzung die M\u00f6glichkeit gegeben ihren Standpunkt zu pr\u00e4sentieren. An dieser Stelle w\u00fcrde ich gerne die andere Seite beleuchten.<br \/>\nIch habe nat\u00fcrlich diese Stellungnahme dem \u201eTagesspiegel\u201c zur Ver\u00f6ffentlichung vorgelegt aber sie wurde nicht gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass \u00a0ein Gericht in Warschau am 12 Januar 2021 festgestellt hat, dass Herrn Jan Grabowski und Frau Barbara Engelking, zwei bekannte Holocaust Forscher die Pers\u00f6nlichkeitsrechte von Frau Filomena Leszczynska verletzt haben, in dem sie den guten Namen und die Ehre ihres verstorbenen Onkels Edward Malinowski verletzt hatten. Nach Engelking soll er im zweiten Weltkrieg ein Kollaborateur der deutschen Besatzer Polens gewesen sein, der Juden an ihre deutschen M\u00f6rder verraten habe.<\/p>\n<p>Es kann passieren, dass der gute Name oder die Ehre eines Verstorbenen verletzt wird. In Polen wie auch in Deutschland haben die Verwandten dann die M\u00f6glichkeit rechtlichen gegen die Verleumdung ihres Familienmitglieds vorzugehen. In Deutschland, wie auch in Polen ist es straf- oder zivilrechtlich m\u00f6glich die Anspr\u00fcche zu verfolgen. In Polen hat sich Frau Filomena Leszczynska, die Nichte des Verstorbenen emp\u00f6rt. Sie kannte den Verstorbenen gut und ist berechtigt, vor Gericht um die Wiederherstellung seines guten Namens zu k\u00e4mpfen. Eben deshalb hat die Autorin Engelking und den Herausgeber Grabowski verklagt. Die Historiker sollen unterlassen die Unwahrheiten \u00fcber ihren Onkel weiter zu verbreiten. Er sei ein guter Patriot gewesen, habe Juden geholfen und sei kein Kollaborateur der deutschen Besatzungsmacht gewesen. So hat sie ihn in ihrer Erinnerung und so soll die Welt ihn kennen.<\/p>\n<p>Der Streitfall vor Gericht ist also eine rein zivilrechtliche Auseinandersetzung zwischen einer Hinterbliebenen und Akademikern, die, so lautet die Anschuldigung, nicht den wissenschaftlichen Anspr\u00fcchen in der Recherche ihrer Publikation nachgekommen sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Text habe ich die schriftliche Begr\u00fcndung des Urteils (AZ Sad Okregowy w Warszawie III Wydzial Cywilny III C 657\/19) im vollen Umfang der 37 Seiten gelesen.<br \/>\nDie entscheidende Richterin hat in ihrer Begr\u00fcndung die Rechtsprechung und einschl\u00e4gige Fachliteratur konsultiert, um die Frage zu beantworten, ob eine \u201epatriotische\u201c Einstellung von Herrn Edward Malinowski und der Kl\u00e4gerin zu den gesch\u00fctzten Rechtsg\u00fctern geh\u00f6rt. Nach eingehender Betrachtung und W\u00fcrdigung der verfassungsrechtlichen Schutzrechte wurde dies best\u00e4tigt. Im n\u00e4chsten Schritt hat die Richterin \u00fcberpr\u00fcft, ob die, durch die Autorin Frau Engelking gesammelten Belege zweifelsfrei die Behauptung st\u00fctzen, dass der Herr Dorfvorsteher Malinowski aus Malinowo Juden an die Deutschen verraten habe. Nach Pr\u00fcfung der Belege und Beweise der Beklagten wurde dies verneint. So ist auch das Urteil gegen die beiden Historiker ergangen.<\/p>\n<p>An diesem Punkt m\u00f6chte ich anmerken, dass die Richterin sich in der Urteilsbegr\u00fcndung explizit einer Wertung zur Holocaust-Forschung enth\u00e4lt, weil dies eben nicht das Thema des Verfahrens ist. Sie nimmt aber Stellung zum Einwand der Beklagten, die sich zu Ihrer Entlastung auf die Freiheit der Wissenschaft berufen haben. Die Richterin schreibt in der Begr\u00fcndung des Urteils dazu:<\/p>\n<p>\u201eDie Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, die sich mit der Aufkl\u00e4rung der Fragen befasst, die im Zusammenhang mit der Vernichtung des j\u00fcdischen Volkes w\u00e4hrend der deutschen Besatzung stehen, darunter auch die Haltung der Polen gegen\u00fcber Juden w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges zu beschreiben, sowohl die heroische wie auch die negative-steht au\u00dfer Frage. Die Freiheit der Forschung ist gesetzlich gesch\u00fctzt, darunter f\u00e4llt auch die Arbeit der Historiker um Geschichte zu erforschen und die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu ver\u00f6ffentlichen. Das Gesetz sch\u00fctzt jedoch keine Aussagen die gegen die Regel der Wahrhaftigkeit versto\u00dfen.\u201c (Freie \u00dcbersetzung des Urteils durch den Verfasser)<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich \u00fcberzeugen mich zwei Argumente in der Begr\u00fcndung, die daf\u00fcr sprechen, dass Malinowski kein Kollaborateur war: nachdem die Juden verraten wurden, haben Partisanen das Dorf besucht. Sie haben mit zwei Beschuldigten gesprochen von denen behauptet wurde, sie h\u00e4tten Juden an Deutsche verraten. Dies waren der Dorfvorsteher und der F\u00f6rster. Nach den Gespr\u00e4chen haben sie den F\u00f6rster kurzerhand erschossen, den Dorfvorsteher aber nicht. Also hatten die Partisanen damals schon keinen Beweis daf\u00fcr, dass er Kollaborateur war. Als zweites Argument: Frau Estera Drogicka, die Malinowski sp\u00e4ter sehr belastet hatte, wurde selbst von Edward Malinowski gerettet. Er log f\u00fcr sie vor deutschen Stellen und gab an, dass sie Polin war, die in Ostpreu\u00dfen gearbeitet hat. Er setzte bewusst sein Leben aufs Spiel, denn f\u00fcr diese L\u00fcge galt damals die Todesstrafe in den besetzten polnischen Gebieten. Ein Kollaborateur w\u00fcrde dies nicht aus freien St\u00fccken machen.<\/p>\n<p>Es handelt sich bei dem Urteil um ein zivilgerichtliches Urteil und keine Staatsaff\u00e4re, die die Freiheit der Forschung einzuschr\u00e4nken versucht. Viel mehr handelt es sich um eine rechtstaatliche Kritik eines Gerichtes an der Arbeitsweise und Arbeitsmoral der beiden Historiker. Man k\u00f6nnte meinen, dass wissenschaftlich arbeitende Historiker doch keine alternativen Fakten schaffen sollten, was sie in diesem Fall aber getan haben. Um sich der Verantwortung f\u00fcr ihre eigene, unzureichende Recherche zu entziehen, bedienten sich die beiden leider des Werkzeugs der Polemik \u2013 dass der Staat Polen nun beginne Historiker, \u201edie Staatsb\u00fcrger Polens f\u00fcr den Holocaust mitverantwortlich machen\u201c juristisch zu belangen. Damit stellen sie sich als Opfer der politischen Verfolgung durch die rechtskonservative polnische Regierung dar und f\u00fcgen sich mit dieser Information perfekt in das aktuell herrschende anti-polnische politische Weltbild der deutschen Politik.<\/p>\n<p>Leider verbreiten dann internationale Organisationen, wie die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) oder der Verband der Historiker und Historikerin Deutschlands diese Information auch noch, ohne diese auf ihren Wahrheitsgehalt zu pr\u00fcfen. Dies ist fahrl\u00e4ssig und erlaubt es nur weitere Ressentiments zu sch\u00fcren, die bereits durch die st\u00f6rrische und zum Teil fehlgeleitete Politik der polnischen Regierung im Laufe der letzten Jahre massiv best\u00e4rkt wurden.<\/p>\n<p>Es geistern diverse dieser Ressentiments umher, dass Polen seit immer judenfeindlich gewesen sei oder Minderheiten unterdr\u00fcckt worden sind und weiter werden. Auf die aktuellen politischen Themen werde ich hier nicht weiter eingehen, da sie den meisten Lesern bekannt sein d\u00fcrften. Worauf aber ein Augenmerk gelegt werden muss, ist das Ph\u00e4nomen des sogenannten Antipolonismus. Dieser ist eine Form der Ausgrenzung und des Rassismus, und leider trotz wissenschaftlicher Untersuchungen noch kaum Beachtung in den Medien findet.<\/p>\n<p>Antipolonismus wurde bereits im Dritten Reich durch Goebbels Propaganda zur Vorbereitung des Angriffskrieges genutzt, um Polen als Menschen und Staat abzuwerten und hat Wunder bewirkt.<br \/>\nNach f\u00fcnf Monaten massiver antipolnischer Propaganda glaubte damals ganz Deutschland, dass die Polen minderwertig seien und Deutschland einen gerechten Krieg f\u00fchre. Diese Vorurteile \u00fcberlebten bis heute und kommen, wenn auch subtiler, immer wieder zum Vorschein. \u00a0Beispielsweise dann, wenn im liberalen Europa Vorw\u00fcrfe gegen den polnischen Staat ohne kritische Betrachtung f\u00fcr wahr genommen werden, weil diese von polnischen Historikern, Politikern, Aktivisten oder Schriftstellern ausgehen. Da die polnische Regierung in vielen Punkten einen harten Konfrontationskurs zum aktuellen Narrativ der restlichen EU pflegt, ist es ein leichtes sie als Feindbild zu zeichnen, in welches sich Meldungen, wie die von Jan Grabowski perfekt einf\u00fcgen. Das wissen Grabowski und Engelking und z\u00f6gern nicht diese Trumpf-Karte zu spielen.<\/p>\n<p>In dem Verfahren hat der polnische Staat jedoch niemanden angegriffen. Der polnische Staat war nicht einmal als Partei beteiligt. Im Rahmen eines Zivilverfahrens erging ein erstinstanzliches Urteil, dass die Verbreitung der Unwahrheiten \u00fcber den lange verstorbenen Dorfvorsteher des ostpolnischen Malinowo verbietet.<\/p>\n<p>Polen bleibt entgegen anders lautenden Aussagen weiter ein Rechtsstaat, in dem jeder die Freiheit besitzt unabh\u00e4ngige Gerichte anzurufen, die das geltende Recht auslegen. Am 27. Juli, also am n\u00e4chsten Dienstag wird in der zweiten Instanz in Warschau weiter verhandelt. Sowohl Grabowski und Engelking, wie auch Frau Leszczynska hatten gegen das Urteil Berufung eingelegt. Man darf gespannt bleiben, was die zweite Instanz entscheidet.<\/p>\n<p><strong>Zum Hintergrund des Konflikts in der polnischen\u00a0 Holocaust Forschung: <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr viele polnische Beobachter stehen Grabowski und Engelking, die seit \u00fcber zwanzig Jahren die \u201eNeue Polnische Holocaust-Forschung\u201c verk\u00f6rpern neben Jan Tomasz Gross f\u00fcr eine \u201epostfaktische Geschichtsforschung\u201c. F\u00fcr alle drei gilt, dass ein sorgf\u00e4ltiger Umgang mit Quellen eher eine Ausnahme darstellt. Diese polnischen Autoren verbreiten die These, dass Polen eine Mitschuld am Holocaust tragen. Weshalb sie es machen, ist unklar, aber es gibt diverse Interessen, denen eine solche Argumentation und Geschichtsschreibung in die Karten spielt. In den letzten Jahrzehnten ist aufgefallen, dass beispielsweise Russland versucht den Angriff auf Polen am 17. September 1939 zu rechtfertigen. \u00dcber die Jahre hat Israel sich zum selbsternannten Vertreter polnischer Juden erkl\u00e4rt, die im Holocaust, also Jahre vor Gr\u00fcndung des Staates Israel als polnische Staatsb\u00fcrger starben. Jenes Israel, welches dem polnischen Staat das Recht abspricht, die ermordeten Staatsb\u00fcrger zu repr\u00e4sentieren. Und schlie\u00dflich unsere Bundesrepublik, die Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche Polens f\u00fcr den V\u00f6lkermord an den Polen und die Vernichtung des polnischen Staates im Zweiten Weltkrieg gerne unter den Tisch kehren m\u00f6chte. Es ist einfacher den \u201eMitt\u00e4tern\u201c Rechte zu versagen.<\/p>\n<p>Die Methode der \u201eNeuen Polnischen Holocaust-Forschung\u201c bleibt immer dieselbe: die Historiker finden Einzelf\u00e4lle des pers\u00f6nlichen Versagens oder Charakterschw\u00e4che einzelner Polen und nutzen diese, um Verallgemeinerungen zu schaffen. Diese werden dann kurzerhand auf die \u201epolnische dunkelblaue Polizei\u201c, Feuerwehr oder Verwaltungsangestellte ausgeweitet, ohne feste Beweise zu haben, wie hier im Fall des Dorfvorstehers Malinowski.<\/p>\n<p>Der angesehene polnische Historiker Bogdan Musial, selbst Holocaust-Forscher, traf neulich im Wochenblatt \u201eSieci\u201c (Nr- 27\/2021) folgende Aussage: \u201eWir haben in Polen unsere Hausaufgaben nicht gemacht, vers\u00e4umt ehrliche Diskussionen zu f\u00fchren, um eben solche Sachen zu verhindern, zum Beispiel dadurch, dass die \u201eF\u00e4lscher\u201c [postfaktische Geschichtsforscher] und Wahrheitsverdreher nicht finanziert werden. Ich sage nicht, dass sie kein Recht haben zu ver\u00f6ffentlichen, aber doch nicht auf Kosten der polnischen Steuerzahler. Wie k\u00f6nnen Engelking oder Grabowski durch das PAN (Polnische Akademie der Wissenschaften) [Anmerkung: mit einer \u00fcber halben Million polnischer Zloty] finanziert werden? Ich verstehe es nicht.\u201c<\/p>\n<p>Die postfaktische Arbeit von Engelking und Grabowski st\u00fctzt sich leider auf kleinen Unwahrheiten, die diese geschickt f\u00fcr ihre Zwecke nutzen. Dass die beiden jetzt aus einem Zivilprozess eine Staatsaff\u00e4re gemacht haben, zeugt davon, dass sie augenscheinlich Angst davor haben, dass die westliche \u00d6ffentlichkeit von ihren unwissenschaftlichen Methoden erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ende<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tagesspiegel hat am 11.07.2021 ein Auszug aus einer \u201ewissenschaftlichen\u201c Publikation der zwei Historiker Jan Grabowski und Ingo Loose unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[38],"tags":[16,28],"class_list":["post-413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-historische-gerechtigkeit-nachbarschaft","tag-holocaustforschung","tag-polen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":523,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/413\/revisions\/523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kopia.neuindeutschland.eu\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}