Ende des Corona-Ausnahmezustands in Deutschland lässt sich berechnen

Eine der wichtigsten Fragen, die  zur Zeiten der Corona Pandemie gestellt wird ist: wie lange wird noch unsere Heimat lahm gelegt durch Kontakteinschränkungen, Firmen- Schulen und Behördenschließungen

Stellt man sie Herr Jens Spahn oder Frau Bundeskanzlerin hat man den Eindruck, dass die CDU wieder Kontrolle verloren hat wie 2015.Man bekommt keine konkrete Antwort.

Die Antworten werden ausweichend, es wird  darauf verwiesen, dass es unmöglich sei den weiteren Verlauf der Krankheit zu prognostizieren.

Dabei  es ist einfach. Man braucht etwas Kenntnis der Mathematik. Anscheinend  Berater von Herrn Spahn und Frau Kanzlerin  haben vergessen, was sie in Gymnasium gelernt haben. Mehr braucht man nicht, als Wissen wie man exponentielle Funktion berechnet.
Und die Formel ist:

Z =Za (1+ P/100)hoch n  wobei
Z= Zahl der Infizierten
Za= Anfangszahl der Infizierten bei Beginn der Berechnung
P = Prozent der Neuinfektionen in der Einheit (in diesem Fall täglich)
n-Zahl  der Einheiten(in diesem Fall Tagen)

Also bei der  berechtigter Annahme, dass die Maßnahmen greifen, die  seit letzten drei Wochen gelten,  kann man davon ausgehen, dass  die Prozentzahl der Neuerkrankten  von  ca 13 % am 27 März weiter sinken wird.
Man darf nicht vergessen dass ca vor zwei Wochen  wir  noch 27% der Neuerkrankten hatten, vor einer Woche 24%am Tag.
Am 27 März sind es bereits  etwas mehr als 13 %.

Man darf also durchaus annehmen, dass die Ansteckungskurve sich weiter abflachen wird und die Maßnahmen, die zur Kontaktminimierung führen greifen werden.

Wir haben zunächst ein positives Szenario durchgerechnet:
Wir sind davon ausgegangen, dass während der nächsten 10 Tagen  die Rate der Neuerkranken 10 % der Infizierten betragen wird und die nächste 21 Tage – 5%. Wir sind von 42.000 gemeldeten diagnostizierten Infizierten am 27 März ausgegangen (Daten des Robert Koch Instituts)
Sollten die Annahmen zutreffen hätten wir  nach einem Monat am 26 April ca 400.000  Corona Erkrankte davon 20 % Schwerkranke davon wiederum 20%  Patienten, die eine Beatmung brauchen.
Damit kann man durchaus leben. Es sind ca 16.000 Patienten die künstlich beatmet werden müssten.
Innerhalb der nächsten  7 Tage  also bis  Freitag den 3 April werden wir wissen ob Kontaktbeschränkungen  Erfolg gebracht haben.
Sollten wir jedoch bei 10% der Neuerkrankten täglich  bleiben (diesen Wert hat  neulich Italien erreicht) auch dann  kommt es zu keiner  Krise des Gesundheitssystems wie in Italien. Dann haben wir  nach einem Monat ca. 800.000 Corona Kranke davon ca. 20 % mit schwerem Verlauf also ca 160.000 davon wiederum ca  20 % Menschen  die  auf Intensivstation  künstlich beatmet werden müssen. Und wir haben  ca. 30.000 Beten für diese Patienten.
Das schaffen wir Frau Kanzlerin. Man braucht keine Angst über die Zukunft zu verbreiten indem man die wahrscheinlichsten Prognosen  nicht nennt.

Nur dann wenn wir  ca 15% Neuinfektionen täglich haben werden  wird das System kollabieren. Dann haben wir in einem Monat  etwa 3 Millionen  zweihundert Tausend Corona-kranken  für die wir  etwa 130.000 Intensivstation Betten brauchen  würden, die wir nicht haben.
Da müssten wir 50% schlechter sein als Italiener mit unserer  gesellschaftlichen Disziplin und unserem Gesundheitssystem und das  ist wirklich schwer zu glauben.

Die Politiker können also durchaus glaubwürdige Prognosen stellen.  Vieles deutet darauf hin und bis Freitag der nächsten Woche also bis zum Dritten April werden wir die Prognose falsifiziert oder verifiziert bekommen dass wir  am 26 bzw. 27 April wieder zum normalen Leben zurück können.
Auch wenn wir „nur“  italienische Wachstumsraten  der Corona-neuinfizierten  bekommen werden wir  nach einem Monat nicht mehr als 800.000 Kranken haben und 30.000 Betten auf Intensivstationen brauchen.
Warum verschweigt uns dies die Regierung? Das ist doch ein Licht am Ende des Tunnels und jeder von uns weiß was wir  zu erwarten haben. Es ist gut zu wissen, dass wir am 26 April zur Normalität zurück können.
Ab 26 April können wir unsere Fabriken öffnen, unsere Kinder in die Schulen schicken, wieder Fußball spielen und Museen besuchen.
Es ist keineswegs so dass wir ganz verloren sind. Corona-virus ist kein 30 jähriger Krieg, der Deutschland ganz und gar verwüstet hat.
(Stand: Freitag 27 März, 21.00 Uhr)

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