Die Geburtsstunde der Tusk-Junta in Polen

Am 13 Dezember 2023 hat der polnische Staatspräsident Andrzej Duda die neue polnische Regierung vereidigt.
Am 19 Dezember hat die neue Sejm-Mehrheit eine Entschließung über „Wiedereinführung der Glaubwürdigkeit der öffentlichen Medien“ verabschiedet. Bereits am 20 Dezember sind die Leute der neuen Regierung, gestützt auf diese Entschließung, die keine Quelle des Rechts ist, in das Gebäude des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Warschau mit Gewalt eingedrungen und die faktische Kontrolle über  TVP 1 und TVP-Info, wichtigster Nachrichtensender der Prawo i Sprawiedliwosc, (PiS)Regierung  übernommen.

An diesem Tage ist ein Tusk-Regime, eine Junta  geboren und Polen hat eine Exekutive, die sich an Recht und Gesetz hält, verloren.  Das alles vor Augen der EU. Die Kommissarin der EU, Vera Jurowa, zuständig  für die Rechtsstaatlichkeit  hielt sich an diesen Tagen in Warschau und schwieg eisern. Die EU kann also nicht sagen, sie habe nicht gesehen was geschehe.
Tusk hat  die Macht der National Konservativen PiS entrissen. Das zähle. Die Mittel seien egal mit welchen  die „Ordnung“ wieder eingeführt werde. Ja, die schnellen Änderungen  finden wie es scheint sogar Wohlwollen der EU.

Wirklich sind die Mittel egal mit denen man den politischen Willen durchsetzt?

Der polnischen Zivilgesellschaft ist es nicht egal, dass das neue Regime die Rechtsstaatlichkeit Polens mit den Füssen tritt.

Gegen die Vorgehensweise der Anti-PiS Regierung  waren nicht nur die national konservativen Parteien aber auch das Helsinki Komitee für Menschenrechte, der polnische Staatspräsident und freie private Medien, darunter  freie Fernsehsender, wie TV Trwam i TV Republika und ganze polnische Zivilgesellschaft.

Niemand will dabei öffentlich-rechtliches Fernsehen in der Form, die PiS ihm aufgezwungen hat. Alle Kritiker sind aber gegen die  rechtslosen Methoden, die das Regime Tusk benutzt. Die Mehrheit der Polen mitsamt der PiS Mitglieder will gleichzeitig  keine einfache  Fortführung des PiS beherrschten Staates in Polen.

Die Skala der Proteste hat offenbar das Regime überrascht. Ein paar Tage später, als Widerstand der noch nicht beherrschten Institutionen immer stärker wurde änderte Junta  die Vorgehensweise. Der für Fernsehen zuständiger Minister, ehemaliger Oberst der Geheimdienste  stellte öffentlich-rechtliche Mediengesellschaften in der Stand der Liquidation um sie angeblich zu „reparieren“.

Dafür aber gibt es in Polen keine rechtlich zulässige Möglichkeit.  Seines Zeichen Justizminister Polens Herr Bodnar sucht jetzt dringend, was er vor laufenden Fernsehkameras zugab, „nach Rechtsgrundlagen“. Normalerweise geht man genau anders um vor. Zunächst, bevor man handelt, hat man  die Rechtsgrundlagen. Erst dann werden die Tatsachen vollzogen.

Was Tusk macht schadet Polen. Polen wurde nach über 30 Jahre nach Systemwechsel  1989 als stabiler Rechtsstaat  durch Investoren behandelt.Dies brachte Polen enorme Vorteile. Tusk warf Polen zurück. Er zeigte, dass in Polen möglich ist, dass  die Staatsmacht die Gesetzte bricht. Was dies für die Investitionsbereitschaft des internationalen Kapitals bedeuten kann,  möge sich jeder ausmalen.

Nach welcher Grundlage handelt die Anti-PiS Regierung?

Nun sie beruft sich auf den  sogenannten „Volkswillen“.

Die  „Mehrheit des Volkes“ die  die Anti –Pis Koalition gewählt ha, legitimiert ja die Handlungen und Aktionen  der neuen Regierung. Man müsse sich nicht an die Gesetzte halten, wenn das Volk es so will.

Dies ist wie es sich zeigte strittig: Die Mehrheit der Polen, auch die Wähler der Anti-PiS Koalition ,will keine Anti-PiS Revolution. Die Regierung möge sich bitte an die Gesetze halten, wenn sie die polnische Welt ändern möchte und Einfluss von Rechts-und -Gerechtigkeit  Partei zurück drängen will. Die polnische Bevölkerung ist für die Abkehr von PiS-Staat aber mit den rechtlich zulässigen Mitteln. Das versteht, die Anti-PiS Koalition nicht.

Diesen Volkswillen erkannte auch der polnische Präsident Andrzej Duda.

In seiner Neujahransprache an die Polen hat er die  polnische Regierung aufgefordert den Weg die vollendete Tatsachen zu schaffen zu verlassen und sie aufgefordert  mit Ihm den Dialog zu suchen  gemeinsam Polen  zu reformieren ohne die Verfassung und das Recht und  Gesetz zu brechen.

Die polnische Zivilgesellschaft befürchtet nämlich, dass  der Angriff des Staates auf das öffentlich-rechtliches Fernsehen nur der Anfang der Demontage der staatlichen Institutionen, die durch PiS Funktionäre beherrscht sind darstellt.

Am 11 Januar, also in einer Woche,  ist  vor polnischem Sejm in Warschau eine Großdemo  für Verteidigung der Freiheit und Demokratie  von PiS geplant.

Man darf gespannt sein  ob das Tusk-Regime  bis dahin den Weg zurück zu Rechtstaatlichkeit findet.

Dieses Regime hat dafür genau  eine Woche Zeit.

Der polnische Staatspräsident hat noch Wege und Mittel um eine Gefahr für die Verfassung und Rechtsstaatlichkeit also Gefahr  für die Zukunft Polens zu beseitigen, sollte die wild gewordene Junta von Donald Tusk  weiter wüten wollen. Greifen die politischen Mitteln nicht, die der Präsident noch anwenden kann vergessen wir nicht dass er, der Oberbefehlshaber  der polnischen Armee ist und er eben dieser Armee den Befehl erteilen kann für Rechts und Gesetz  zu sorgen indem die Tusk-Junta abgesetzt wird und der Präsident  die Neuwahlen ausschreibt.
Dies Alles wird sich bis  11 Januar entscheiden. Der dritte Weg, den  die Mehrheit der Polen und keiner der dem polnischen Staat und Volk wohl gesonnen ist will ,ist vier Jahre lang bis zur nächsten Wahl  hilflos zuzuschauen was  die Junta mit stiller Unterstützung von EU in Polen so treibt.

 

 

 

 

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