Der mildtätige Staat oder Klientelstaat

Drittes Entlastungspaket oder die vertane Chance gezielte Hilfe für Arme zu beschließen

 

Gegenwärtige Hilfepolitik  unseres Staates Angesicht der Energiekrise und der Inflation ist nicht zu verstehen. Wir alle auch unser Staat  müssen Geld sparen und das bedeutet unsere Hilfe sollte die Hilfsbedürftigen erreichen und nicht alle  Menschen, die in Deutschland wohnen, die über genug Einkommen und  Vermögen verfügen um sich selber zu helfen. Also kein „Gießkannen Prinzip“.
Wir haben auch wunderbare Werkzeuge um bedürftige Menschen zu identifizieren. Die Definition der Bedürftigen liefert uns z.B. Art 53 der Abgabenordnung  (AO) der beschreibt welche Menschen in Genuss der Mildtätigkeit kommen und welche Institutionen  als mildtätig gelten.

Nach diesem Artikel  bedürftig sind Menschen die  als alleinstehende oder  alleinerziehende weniger als das Fünffache des Sozialhilfesatzes monatlich  zur Verfügung haben und über kein Vermögen verfügen , die sie zum Lebensunterhalt verwenden können ohne  sich selber  zu schädigen.

Alle anderen sind bedürftig, wenn sie weniger als das Vierfache  des Sozialhilfesatzes monatlich zur Verfügung haben.

Dies bedeutet in Euro ausgedrückt, dass alle Menschen die weniger als ca. 2000€ monatlich zur Verfügung haben bedürftig sind. Alleinerziehende oder alleinstehende dürfen bis 2500 €  verdienen bzw. erhalten, sollten  sie als bedürftig gelten.

Wie wäre es wenn unsere Regierung  nur Menschen die nach art. 53 AO bedürftig sind  Hilfen zukommen lässt? Wie wäre es wenn der bundesweite ÖNVP-Ticket nur für diese Personengruppe  gelten würde und  19,90€ monatlich kosten würde?  Und einmalige Zulagen für Stromkosten 600€ betragen würden? Dies könnten  wir uns dann, bei Einschränkung der Gruppe der Hilfeberechtigten durchaus als Staat leisten

Dies wäre eine gezielte Hilfe. Das Problem:- Klientel der Grünen, SPD und FDP   verdient bzw. erhält  mehr als 2500 € im Monat oder  besitzt verwendbares Vermögen.  Sollte man den berechtigten  nach Art. 53 AOhelfen, müsste man den wirklich Armen der Gesellschaft wirklich  mehr Geld (sprich) mehr Freiheit  geben statt, wie jestzt, Hilfe mit Almosen für eigene Klientel zu belasten,  die im Übrigen  diese Hilfen in Wirklichkeit nicht merkt und offen darüber spricht, wie zum Beispiel diese Tage Frau Bärbel Bas(SPD) die Präsidentin des Bundestages.

Wir hätten  die Möglichkeit  einen mildtätigen Staat  zu erleben, der  Menschen ermächtigt  ihre Freiheit zu erweitern mit einem dauerhaft günstigen Bahnticket ( Freiheit für 9 € im Monat ! Drei Monate lang!) Stattdessen  bekommen wir ein  Ticket für 49€ oder  59 € im Monat  welches für Menschen die über 500 € bares im Monat verfügen unerschwinglich ist und  welches  Klientel  von Grünen, FDP und SPD nicht braucht.

Unsere Regierung hat sich von Problemen  und Bedürfnissen der normalen Menschen sehr entfremdet. Das ist die Regierung der Menschen ,die mindesten 4500€ im Monat brutto verdienen, feste Arbeit  und unkündbare Stelen haben.  Wäre es anders hätten  unsere Damen und Herren der Regierung  die Möglichkeiten des mildtätigen Staates welche uns Art 53 AO bietet bestimmt bemerkt, statt sie kollektiv  zu verschweigen.
Drittes Entlastungspaket ist angesichts der horrenden Energiekosten  keine „Zeitenwende“ von der der Kanzler am 24 Februar 2022 sprach. Das ist „Business as usual“ in der schlimmsten Form. Eben Klientelpolitik. Einst sagte Willy Brandt „wir müssen mehr Demokratie wagen“. Es ist ein halbes Jahrhundert vergangen seit dieser Zeit und unsere SPD traut sich nach wie vor nicht dieses Wagnis einzugehen. Schade! Die Chance ist da.

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